Wahnsinn

Es gibt nur wenige Dinge in Hannover, bei denen diese Stadt mit Köln mithalten kann oder gar besser ist – die hiesige Oper gehört zweifelsohne dazu.
Und was liegt nach einem verkaterten Samstag und an einem trüben Novembertag näher, als ein Besuch von Lucia di Lammermoor, einem Werk, das mit seiner Tragik, Hoffnungslosigkeit und vom Wahnsinn befallenen Titelheldin irgendwie ganz gut in die Jahreszeit passt.

Leider war die eigentliche Sängerin der Titelpartie indisponiert, was bei den anwesenden Abonnenten hörbares Bedauern hervor rief. Der Ersatz war aber mehr als adäquat: der strahlende Sopran von Carmen Fuggis riss das Publikum mit und sorgte für mehrfachen ausgiebigen und verdienten Szenenapplaus. Auch die übrigen Sänger waren vorzüglich, litten aber manchmal unter der Lautstärke des Staatsorchesters, dass sich etwas hätte zurücknehmen können. Insgesamt aber wieder einmal ein wunderschöner Opernabend, der Lust auf eine Wiederholung macht (die schon geplant ist)!

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