Jauchzet, frohlocket – und frieret

Als ziemlich kahl und langweilig hatte Kollege und Nachbar D. die Marktkirche neulich beschrieben. Gestern abend bat sich eine gute Gelegenheit, mir eine eigene Meinung zu bilden: beim Weihnachtsoratorium  von Bachchor und -orchester Hannover.

Wobei das Weihnachtsoratorium auf den Veranstaltungsplakaten zwar fett gedruckt war, jedoch eher klein vermerkt wurde, dass lediglich die erste Kantate zu Gehör gebracht wurde. Was irgendwie verständlich ist, hätte doch die h-moll-Messe, die den Großteils des Abends ausmachte (auf den Plakaten aber wenig prominent angekündigt war), bestimmt nicht für eine ausverkaufte Kirche gesorgt. So lauschte man die meiste Zeit einem nicht unbedingt jahreszeitlichem Werk, das zwar zweifelsohne sehr schön ist und auch sehr gut vorgetragen wurde, angesichts der in der Marktkirche herrschenden Temperatur- und Luftzugverhältnisse nach zwei Stunden dann aber doch etwas lang wurde.

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