Schick und schrill vs. bieder-humoresk

Was gibt es an einem grauen, trüben Sonntag Schöneres als einen Museumsbesuch? Zumal ich im Wilhelm-Busch-Museum nicht nur meine Fünferkarte für die Ausstellungsreihe Hannover goes fashion wieder zum Einsatz bringen konnte, sondern dort gleichzeitig ein seltenes Gipfeltreffen stattfand, das sogar im Preis inbegriffen war: Carl Spitzweg und Wilhelm Busch.

Die Modeaustellung kann durchaus als Highlight des Projekts bezeichnet werden. Anhand von Karikaturen, die auch heute noch zum Schmunzeln anregen, und Zeichnungen werden drei Jahrhunderte Modegeschichte lebendig. Kurze Beschriftungen geben Aufschluss darüber, was zu welcher Zeit getragen wurde und wie die Mode zustande kam. Auch Originalkleidung aus verschiedenen Epochen kann bewundert werden. Lehrreich, gut präsentiert und teilweise wunderschön – was kann man mehr von einer Ausstellung erwarten?

Ähnliches gilt auch für die Doppelausstellung Spitzweg – Busch. Man kann nicht nur einige der berühmtesten Bilder des deutschen Biedermeiermalers und Originalzeichnungen des berühmten Zeichners bewundern, es werden auch erstaunliche Parallelen zwischen Beiden aufgezeigt und interessante unbekannte Facetten der Künstler präsentiert. Ebenfalls sehenswert!

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