Die Schöne und das Biest

ballhofEine schöne Nymphe, ihr junger Liebhaber und ein liebestoller Zyklop, der die Nymphe für sich gewinnen will – das hört sich nicht nach einer besonders spannenden Handlung für die Oper Aci, Galatea e Polifemo an. Georg Friedrich Händel aber (der im Februar vor 250 Jahren starb) gelang es, den Charakteren durch seine Musik Leben und Sympathie einzuhauchen, so dass man selbst für den Bösewicht Polifemo in seiner verzweifelten Einsamkeit Mitgefühl entwickelt. Würde das Stück barock-antiquiert inszeniert könnte sich dennoch Langeweile einstellen – die Staatsoper schafft es jedoch, mit einfachen Mitteln und in modernem Gewand einen spannenden und mitreißenden Opernabend im Ballhof zu gestalten. Hervorragende Sänger mit schauspielererm Talent und ein kleines aber feines Orchester sorgten für einen rundum gelungenen Abend, so dass sich der spontane Besuch dieser interessanten Spielstätte absolut gelohnt hat.

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