Wimmelbilder in der Oper

Guys and Dolls Als Kind liebte ich die Wimmelbilder von Ali Mitgutsch . An diese fühlte ich mich gleich in der furiosen Anfangsszene von Guys and Dolls in der Oper erinnert: eine Vielzahl von Sängern und Tänzern verwandelte die Bühne in eine New Yorker Straßenszene um 1930, und vor lauter Menschen und Aktionen wusste man gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte. Im Verlauf des ersten Akts wurde die Handlung dann etwas entspannter – bisweilen sogar etwas zu ruhig, so dass man auf die nächsten Gesangs- oder Tanzeinlage wartete. Nach der Pause ging der zweite Akt jedoch schmissig weiter, und ein wirklich tolles Bühnenbild, gute Tänzer mit jazziger Choreografie, ein sehr gutes Sängerensemble und ein Spitzenorchester machten Guys and Dolls – trotz eher banaler Handlung – zu einem mitreißenden Musical, das vom Publikum frenetisch gefeiert wurde. Und da es im Laufe der Handlung immer wieder Wimmelbilder gab, könnte man sich das Stück glatt nochmal anschauen und jedesmal neue Details entdecken.

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