Weiteres Fenster zur Stadt

Ich lese gerne Haruki Murakami (auch wenn mich die Gefährliche Geliebte, die ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, etwas enttäuscht hat); seine Geschichten sind skurril und nicht immer ganz leicht zu verstehen, aber immer unterhaltsam.

Gleiches gilt auch für five spot after dark, die neuste Produktion des Theaters Fensterzurstadt. Mit einer alten Tankstelle wurde wieder mal eine tolle Location gefunden, um die herum das Stück inszeniert wird . Die Handlung des Stückes lässt sich allerdings kaum wiedergeben, weil es eine solche im eigentlichen Sinne nicht gibt. Das Stück ist eine Collage aus Texten Murakamis, musikalisch untermalt, toll gespielt, mit sehr netten Details garniert, und insofern durchaus sehenswert – auch wenn sich der tiefere Sinn nur schwer erschließt. Wenig weihnachtlich (obwohl der noch liegende Schnee gut zum Südpol passte, an dem die ersten Szenen spielen), und deshalb auch im neuen Jahr empfehlenswert.

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