Archive for the ‘Persönlich’ Category

HeimW(eh)

3. Juli 2011

Kuchen, Tee und Heimweh…

… im HeimW.

Friedliches Fest?

8. Dezember 2010

Weihnachten gilt als Fest des Friedens – doch 21 Prozent der Deutschen haben alles andere als friedliche Feiertage, meldet ein christliches Nachrichtenportal.

Aber: was ist Frieden überhaupt? Menschen in Europa wünschen sich persönlichen Frieden oder Familienfrieden zu Weihnachten. Gleichzeitig gibt es viele Menschen in unserer Welt, die sich Frieden im klassischen Sinne wünschen, da die Zustände in ihrem Land weit entfernt davon sind.

Für Chiyedza aus Simbabwe ist es zum Beispiel, wenn Kinder keine Angst mehr vor Polizisten haben müssen.
Und wann ist Frieden für DICH?

Voll Öko

30. August 2010

Wegen stark angestiebener Kostenbelastungen müsse man leider den Strompreis erhöhen, teilten mir die Stadtwerke vor einiger Zeit mit. Und neben diverser Sparmöglichkeiten bot man mir auch Umweltstrom an – was mich endlich den lange gefassten Vorsatz in die Tat umsetzen ließ, mal zu prüfen, was Ökostrom eigentlich bei anderen, echten Ökostromanbietern kostet. Und siehe da: er ist gar nicht so viel teurer wie erwartet. Bei enercity würde ich bei einem Grundpreis von 66,95 Euro im Jahr 23,11 Cent je kWh bezahlen, bei meinem derzeitigen Verbrauch ingesamt ca. 230 Euro jährlich.

Naturstrom verlangt bei einem Grundpreis von 7,95 Euro pro Monat 21,99 Cent – ergäbe  einen Betrag von knapp 250 Euro. Aber bei einem unabhängigen Ökostromanbieter, der 100% seines gesamten Bedarfs mit umweltfreundlichem Strom aus erneuerbaren Energien deckt und darauf achtet, dass keine Atom- und Kohlekonzerne an den Erzeugungsanlagen beteiligt sind. Und mit 1,25 Cent pro kWh erneuerbare Energien fördert. Das kann man bei enercity zwar auch vereinbaren, erhöht den Strompreis aber gleich auf 26,11 Cent/kWh – bei einem Energiekonzern, der seinen Gesamtbedarf nur zu einem geringen Teil aus regenerativen Quellen bezieht.

Und wo man schon mal dabei ist, kann man auch gleich die Gaspreise vergleichen:
enercity: jährlich ca. 520 Euro bei „bis zu 5 %“ Biogasanteil.
Naturstrom: jährlich ca. 560 Euro bei 20 % Biogasanteil, nur 515 Euro bei 10 % – ca. fünf Euro weniger für den doppelten Biogasanteil bei einem echten… naja, wie oben schon gesagt.

Da hab ich direkt mal gewechselt. Die Lektüre von letzter Woche zeigt Wirkung…

Ich hab gesessen

28. Juni 2010

Das für mich wichtigste Accessoire bei allen Grillpartys des letzten Wochenendes – mal bunt gemischt, mal ganz klassisch.
Bunte MischungKlassiker

Erst fand ich es übertrieben, dass die Ärztin mich noch eine ganze Woche krank geschrieben hat – inzwischen bin ich recht froh. Vor allem mein Kreislauf wird’s mir danken – und die Schmerzen könnten jetzt auch langsam mal verschwinden…

Ich wurde geTEPt

24. Juni 2010

Als ich vor ca. dreißig Jahren das letzte mal eine Leistenhernien-OP hatte, wurde ich noch aufgeschnitten, der Bruch wurde genäht, die Wunde geklammert, und ich lag mit einer Wunddrainage eine Woche im Krankenhaus.
Heutzutage ist die Technik da viel weiter. Ich habe eine TEP bekommen, eine total extraperitoneale Hernioplastik. Klingt gut und ist auch viel angenehmer. Nach nur einer Nacht im Krankenhaus kann man schon wieder nach Hause und die Leiste ist direkt voll belastbar.
Hatte man mir vorher gesagt, und theoretisch ist das auch so, nur vergisst man dabei vor lauter Begeisterung über die moderne Medizintechnik gerne, dass trotz alledem in meinen Gedärmen herumgestochert wurde (wer es genau wissen will kann hier gucken) und diese dann logischerweise noch einige Tage ziemlich weh tun – ungefähr wie eine Mischung aus Muskelkater, Seitenstechen und Tritt in die Weichteile. So musste ich die letzten schönen Tage überwiegend in der Horiozontalen verbringen und konnte sie nicht wirklich nutzen – außer, um Filme zu gucken, die ich schon lange sehen wollte, meinen Bücherstapel abzuarbeiten, im Netz zu surfen, lange zu schlafen und mich in Zeitlupe durch die Wohnung zu bewegen. Wenigstens haben nette Freunde, die um die Ecke wohnen, mir gerstern abend ihren bequemsten Fernsehsessel zur Verfügung gestellt und mich bedient, so dass ich das Entscheidungsspiel gegen Ghana nicht ganz alleine gucken musste.

Aber ich bin froh, wenn (und gespannt, wann) ich endlich wieder normal laufen kann…

Ich bin alt

28. Mai 2010

Der in der Überschrift genannten Tatsache muss ich mich langsam stellen, auch wenn ich meist ca. zehn Jahre jünger geschätzt werde als ich tatsächlich bin. Aber das ist rein äußerlich, zum Glück kann niemand in mich reinschauen und die Wahrheit sehen…

Nachdem vor einigen Wochen ein Leistenhernie bei mir diagnostiziert worden war, die ich in den nächsten Wochen operieren lassen wollte, ereilte mich am Pfingsmontag die nächste Unbill in Form eines plötzlichen stechenden Schmerzes beim Rückenstrecken. Mir war sofort klar, dass das nur ein Bandscheibenvorfall sein kann, hatte ich doch schon auf der rechten Seite einen gehabt, nun war offenbar die linke dran. Deshalb wusste ich, dass Bettruhe oder Rumsitzen in diesem Falle das Falscheste ist, was man machen kann, also beendete ich das übrige Training so gut es ging und ließ mich nachmittags sogar noch zum Schatzsuchen in der Stadt überreden. Am Dienstag war der Schmerz eher mehr geworden, aber ich schleppte mich mit der Hoffnung auf Besserung dennoch ins Büro. Am Mittwoch konnte ich dann kaum aufstehen, sitzen oder gehen, und die daraufhin konsultierte Ärztin schrieb mich sofort krank und verordnete eine CT, leichte Bewegung und diverse Schmerzmittel.

Die Schmerzmittel taten dann auch durchaus ihre Wirkung, schon am nächsten Tag konnte ich zumindest wieder laufen, ohne zu hinken, und mich ohne Aufstützen hinsetzen und wieder aufstehen. So durfte ich die vergangenen drei Tagen ein Leben führen, wie ich es mir als Frührentner vorstelle: lange schlafen, diverse Pillen schlucken, lesen, spazierengehen, und bei alledem aufpassen, dass man sich (bzw. seinen Rücken) nicht überanstrengt. Da die Schmerzen sich mittlerweile in Grenzen halten, war das für ein paar Tage eigentlich ein ganz angenehmes Leben. Allerdings mit zwei Nachteilen – Erstens: man gibt beim Bummel durch die List, die Innenstadt oder Linden natürlich mehr Geld aus als am Bürotag, wo höchstens mal ein paar Euro für’s Kantinenessen fällig sind (neben diversen Mahlzeiten konnte ich mir ein paar Schuhe nicht verkneifen – diese blöde Filmwerbung, von der man verfolgt wird, zeigt offenbar Wirkung…).

Und Zweitens: Man ist alt und merkt es…

Das hier gezeigte Shirt habe ich übrigens beim ausgezeichneten Konzert der Gruppe Eläkeläiset in der Faust gesehen und leider nicht käuflich erworben – was sich allerdings hier nachholen ließe.