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Kellerclub

22. Mai 2011

Nachdem Silke Arp ja leider das Zeitliche gesegnet hat ist ein anderer hannoverscher Kellerclub meine Lieblingslokalität geworden, und obwohl ich ihn inzwischen schon oft besucht habe, ist mir erst gestern aufgefallen, dass er ein wirklich schönes Gewölbe im Eingangsbereich hat…

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R.I.P. Silke Arp

19. Mai 2010

Silke Arp bricht mal wiederJetzt ist es endgültig: Silke Arp bricht nicht mehr! Die allercoolste Location der Stadt, der allerbeste Club mit der allerbesten Tanzmusik, die einzig wirklich großstädtische Lokalität, die es so auch durchaus in Berlin hätte geben können, hat endgültig ihre Pforten geschlossen, wie ihre allerletzte Mail in gewohnt schräger Manier bestätigt:

Hallo Ihr Lieben,
Was wolln wan tippen als letzte Silkemail?
Historische letzte Worte?
Kohl mit gehacktes?
Wird gehacktes nicht groß geschrieben?
Irre lachend mit tränenden Augen ab…

Silke Arp dicht! Der Schrecken darüber hängt immer noch in den Klamotten, bei den Machern wie beim Publikum. Um mit dem unersetzbaren Schimmelkeller aber nicht die komplette Community zu sprengen, um Besinnungszeit zu gewinnen und auch um weiterhin kleinere (und leisere) Anlässe zum Trinken zu haben, wurde zumindest das ebenerdige Plateau von den ehemaligen Silkes gehalten. Ob es ein Provisorium bleibt, das irgendwann unter der Last der Vergangenheit zusammenkracht (oder an anderen Problemen scheitert) oder sogar der Anfang eines neuen wunderbaren Abenteuers bevorsteht, kann jetzt natürlich niemand wissen. Klar ist jedenfalls: Mit dem Laden, den wir alle kannten und vermissen, hat dieser neue Entwurf (obwohl am gleichen Ort, mit den gleichen Beteiligten) wenig zu tun. Der Name ist also tabu, dieses Kapitel ist leider durch. […]

Daß wir das noch erleben dürfen. Haut die Silke einfach ab. Faselt was von Weltreise, Selbstverwirklichung und dass wir mal selber klarkommen sollten.
Nichts ist ewig. Daß der Laden irgendwann dicht ist, erschien so wahrscheinlich wie der Weltuntergang. Haha, was eine Überleitung.

Zum Glück hat das Netz ein gutes Gedächtnis. Gedenken wir beim Betrachten der Bilder aus der Vergangenheit also der viel zu wenigen schönen Stunden, die wir dort verbrachten, und hoffen wir, dass uns das Picknick am Wegesrand in der Oberwelt noch länger erhalten bleibt, auch wenn es nur ein schaler Ersatz ist…

Neuentdeckungen

12. Juli 2009

Schön, wenn man an einem Wochenende gleich drei tolle neue Locations entdecken kann: das Mezzo war mir zwar schon länger ein Begriff, erst am Freitag abend habe ich es aber tatsächlich einmal dorthin geschafft; das Safran an der Glocksee ist eine nette, angenehme Kneipe, und Silke Arp Bricht ein absolut fantastischer Kellerklub in der Calenberger Neustadt, der genauso schräg ist wie sein Name. Leider konnte ich dort nicht so lange bleiben, wie ich es gerne getan hätte, da heute um 10 Uhr schon die Kanutour auf Leine und Ihme anstand – ein sehr lohenswerter Ausflug, der einen würdigen Abschluss in der (dem?) Cafè Bar fand.

Jetzt  bin ich total kaputt, aber glücklich über ein sehr schönes Wochenende…

Aller Guten Dinge sind drei

25. Juli 2008

Nach zwei Tagen mit wenig Schlaf und zu viel Alkohol hatte ich ja eigentich am Freitag mal etwas kürzer treten wollen – aber erstens kommt es anders, und zweitens…

Die Verabredung mit den Kollegen zum Weinfest stand, und ich hatte ja nicht ahnen können, dass ich schon am Vorabend selbiges ausgiebig besucht haben würde. So mussten also weitere onologische Studien betrieben werden, und diverse Flaschen fanden in unserer schließlich sechsköpfigen Gruppe dankbare Abnehmer.

Danach hatte der Ur-Hannoveraner Kollege und Initiator eine Party in der Cumberlandschen Galerie angekündigt, auf die ich aufgrund der vielversprechenden Lokalität schon gespannt war. Leider standen wir vor verschlossenen Türen, so dass wir auf den ebenfalls sehr schönen Biergarten im Innenhof ausweichen mussten.

Und wo wir schon mal dabei waren, zogen wir gleich weiter ins berüchtigte Steintorviertel, wo die erste Lokalität grausam war, die zweite schon besser, und die dritte (und zwischendurch die vierte) auf einhellige Begeisterung stießen.

War wieder nix mit ruhigem Abend – beim Heimkommen konnte ich direkt meine Zeitung mit hochnehmen (und mich am nächsten Morgen Mittag wundern, wie sie auf den Küchentisch kommt). Völlig unbekannt für mich war, dass im Hannoveraner Nachtleben Beweisfotos aufgenommen und sogar ins Netz gestellt werden…

Kölsch und Südstadt

23. Juli 2008

In Hannover gibt es nicht nur – so wie in Köln – eine (rekonstruierte) Altstadt, sondern auch eine Südstadt. Die hat ziemliche Ähnlichkeit mit Sülz, und Kölsch gibt es dort auch – in einer Bar mit spanischem Namen. Der Service war dort zwar mehr als bescheiden (was angeblich eine große Ausnahme war), man sitzt dort aber sehr schön am Oesterley-Platz, und die Bar kennt irgendwie jeder.

Danach habe ich mich doch tatsächlich zu einer 30-Plus-Party mitschleppen lassen. Sowas ist ja eigentlich gar nicht mein Ding, aber ich bin offen für alles in dieser neuen Stadt. Zunächst erfüllten Publikum und Musik dann auch alle meine Befürchtungen. MIt zunehmender Uhrzeit wurde aber beides besser – leider musste ich die Lokalität schon um halb eins verlassen, denn der Donnerstag war ja ein Arbeitstag. An dem mir das Arbeiten dann auch schwer genug fiel..

Auch wenn ich nicht unbedingt wieder hingehen würde – eine Erfahrung war’s wert!