Posts Tagged ‘Feiern’

Vom Yukon zum Ganges

29. August 2010

Vom hiesigen Zoo war ich bei meinem ersten Besuch sehr angetan; deshalb war ich auch sehr auf die neue Yukon Bay gespannt, die ich allerdings erst besuchen wollte, wenn auch die Pinguine ihr neues Domizil bezogen haben. Wie praktisch, dass die Firma dort unsere diesjährige Betriebsfeier durchführte!

Zwar waren angesichts der Uhrzeit und des Regens Eisbären, Wölfe und Robben schon ins Bett gegangen, die Pinguine und ein paar Pelikane hielten aber tapfer die Stellung. Und auch ohne Tiere fand ich die neueste Themenwelt durchaus sehenswert und beeindruckend: bis ins Detail ist es den Designern wieder gelungen, die Besucher in eine ferne Region der Welt zu versetzen. Selbst die Toiletten und der Flur dorthin wurden liebevoll so gestaltet, dass sie zum Gebäude, dem Grand Theatre, passen – leider war mein Versuch, das fotografisch zu dokumentieren, nicht besonders erfolgreich…

Nach dem üppigen Büffet in der Market Hall ging dann ein weiterer von mir gehegter Wunsch in Erfüllung: Party im Prunksaal des Maharadschas! Auch hier ist die fotografische Dokumentation nur ebenso mäßig wie die Musik des DJs war, aber trotzdem: da der Regen zum Glück aufgehört hatte konnte man neben dem schönen Palast (der gleichfalls bis hin zu den Toiletten liebevoll gestaltet ist) auch den kerzenbeleuchteten Innenhof nutzen – trotz fehlender Affen, Elefanten und Tiger ein tolles Erlebnis!

Fährmann und Fackelträger

2. August 2010

Zwei sehr verschiedene Veranstaltungen gab es am Wochenende in Hannover, und ich war bei beiden…

Über dem MaschseefestNach dem Fährmannsfest

Karnevalsvergleich – Nachtrag

17. Februar 2010

Wo ich es jetzt erfolgreich geschafft habe, die Fotos vom Handy hochzuladen, hier ein kleiner Nachtrag: der Hightech-Handtrockner in der StäV –  sieht nicht nur gut aus, sondern funktioniert auch noch prima. So jett han ich en Kölle noh nit jesinn.

Zumindest bei der Hygiene ist Hannover also zweifelsfrei vorn…

Karnevalsvergleich

16. Februar 2010

Einen Versuch war’s wert, den höchsten Feiertag des Karnevals in meiner neuen Heimat zu verbringen. Etwas seltsam war es zwar, vor der Ständigen Vertretung ein Schild mit der Aufschrift „Kostümierung erwünscht“ zu sehen, und auch auf dem Weg dorthin der einzige Verkleidete in der U-Bahn zu sein, ist sehr befremdlich, wenn man den Karneval in Köln gewohnt ist. Dass es dann während der Party tatsächlich noch die Möglichkeit gibt, sich in den hinteren Teil zurückzuziehen und sogar etwas zu essen, ist aber durchaus angenehm. Stimmung und Enge (zumindest auf der Tanzfläche) waren mit Kölner Kneipenkarneval zu vergleichen, aber an der Musikauswahl müsste der DJ noch dringend feilen: selbst wenn man nicht nur kölsches Liedgut spielen will – Ballermannlieder müssen doch wirklich nicht sein. Und die hannöversche Begeisterung für Polonaisen kann ich absolut nicht nachvollziehen – in Köln wäre sowas undenkbar. Dafür ist Schunkeln hier nicht so verbreitet.
Fazit: man fühlte sich nicht wirklich extraterritorial kölsch, aber es hätte schlimmer sein können. Trotzdem – den nächsten Rosenmontag werde ich dann doch wohl wieder in der Domstadt verbringen…

Schützenfest reloaded

8. Juli 2009

Letztes Jahr hatte ich den Fehler gemacht, am Wochenende aufs Schützenfest zu gehen – diesmal befolgte ich den Rat Einheimischer, Dienstags zu gehen und am Mittwoch frei zu nehmen.
Letzteres erweist sich heute als sehr guter Rat. Was ersteres betrifft:  auch Dienstags war die Musik im Alt-HannoveraZelt so gar nicht meine (Schlager bis zum Abwinken), und auch das Publikum nicht unbedingt. Aber da ich viele Kollegen und später auch noch Bekannte getroffen habe, mit denen diverse Biere und Lütje Lagen  – diesmal erfolgreich – verzehrt wurden, so dass einen die Musik später nicht mehr so störte und man sogar zu tanzen bereit war, wurde es dennoch ein sehr langer und spaßiger Abend.

Aber nach wie vor kein Vergleich zum Kölner Karneval…

Frau oder behindert?

20. Juni 2009

Schild-WCWodka gab es leider keinen bei der gestrigen Russendisko im Innenhof des Künstlerhauses, was den positiven Teil der Vorhersage eines Kollegen schon mal falsifizierte. Aber es waren auch nicht hauptsächlich Russen da, sondern die Hannoveraner zeigten sich als durchaus tanzbegeistert und wieder mal viel lockerer als das Klischee behauptet.

Solange man nicht das Allerheiligste der Damen entweiht – war ich doch meinem Kollegen und Ex-Nachbarn blind auf das WC im Schauspielhaus gefolgt, ohne auf das Piktogramm an der offen stehenden Tür zu achten, dem auch er offenbar zu wenig Aufmerksamkeit schenkte. Seltsam fand ich es schon, dass es im Schauspielhaus keine Urinale zu geben schien. aber erst als ein paar kichernde Mädchen den Raum betraten, fiel uns beiden auf, das wir offenbar irgendwie falsch waren. Was ja eigentlich kein Problem sein sollte, konnten wir aufgrund der Kabinen ja schließlich niemandem was weggucken (und umgekehrt) und ist es auch bei hannoverschen Großveranstaltungen durchaus üblich, dass Frauen das Männerklo mitnutzen. Und den Spruch „Das ist hier für Frauen und Behinderte – was von beidem seid ihr?“ hätte man humorvoll aufnehmen können, hätte die junge Dame das in einem anderen Ton und mit einem weniger vernichtenden Blick gesagt.
Die schlagfertige Antwort „Ist das nicht dasselbe?“ fiel mir glücklicherweise zu spät ein, sonst  hätte sie ihrem Missfallen höchstwahrscheinlich körperlichen Ausdruck verliehen.

So konnten wir noch rechtzeitig fliehen und den Abend bei einem gemütlichen Bier in der schönen Cumberlandschen Galerie ausklingen lassen…

Gardenlounge

22. März 2009

gardenlounge1Ich bin ja prinzipiell für vieles zu haben, und gerade wenn man in eine neue Stadt zieht, sollte man neuen Dingen gegenüber aufgeschlossen sein. Deshalb sagte ich zu, als mein Alt-Hannoveraner Kollege mich gestern abend (zusammen mit einem anderen Neu-Hannoveraner Kollegen und seiner Freundin) zu sich zum Kochen einlud und anschließend mit uns in die Gardenlounge im Gartensaal des Neuen Rathauses gehen wollte. Die Homepage des Events hatte zwar gewisse Vorbehalte geweckt, aber was soll’s…
Die Vorbehalte bestätigten sich allerdings größtenteils: die Provinz macht auf Schicki-Micki, was sich nicht nur in gesalzenen Preisen (12 € Eintritt, 1,50 € Garderobe und 3,50 € für ein Beck’s), sondern auch im Drumherum (VIP-Cards, Security an jeder Ecke, Partyfotografen ohne Ende) und vor allem dem Styling des Publikums bemerkbar machte.
Na ja, die Musik war gar nicht so schlecht, die Location wirklich schön (wenn es nachts nur nicht so kalt gewesen wäre, hätte man wunderbar von der Terasse in den Maschpark schauen können), und so war der Abend alles in allem doch ganz nett.
Aber ob ich die frisch erworbene „one night membercard“ für eine Wiederholung am 30. April nutzen werde, wage ich dann doch zu bezweifeln…

Postkarnevalskrank

28. Februar 2009

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – der Karneval fordert nachträglich seinen Tribut! Dabei hab ich doch fleißig mitgeholfen, den Nubbel zu verbrennen…

Aber wenn ich mir mein Programm der letzten Tage so anschaue, ist es eigentlich kein Wunder, dass ich nicht das blühende Leben bin:
Mittwoch: Geburtstagskölsch beim Freund der besten Freundin
Donnerstag (Weiberfastnacht): Sartory, Päff; Kölsch
Freitag: Litho; Kölsch
Samstag: Palanta, Demmer; Kölsch
Sonntag: Stiefel, Boogaloo; Kölsch
Montag: Plausch mit der Untermieterin, wieder mit Kölsch
Dienstag: wieder Litho; Kölsch und Sekt um Mitternacht
Mittwoch: Abschiedskölsch im Früh am Dom
Donnerstag: Berichterstattung an die Kollegen; Beck’s
Freitag: Essen beim Italiener; Weißwein

Da ist es heute wirklich mal an der Zeit, eine Pause einzulegen. Muss ja nicht gleich so extrem werden wie bei meinem Kollegennachbarn, der vier Wochen abstinent bleiben will…

Kölle Krawall

23. Februar 2009

Eine kurze Zwischenmeldung für alle Karnevals-Skeptiker gibt’s hier.

Kölle Alaaf!

17. Februar 2009

Morgen abend geht’s los in die alte Heimat – eine Woche Karneval feiern!

Klar zum Entern!

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