Posts Tagged ‘Konzert’

Pareidolie

28. Mai 2011

Matt Wagner hat mich angesteckt: Pareidolien gibt es nicht nur auf der Rückseite der Reeperbahn, sondern auch bei der üstra!

üstra-Pareidolie

Aber nicht nur diese blaugesichtige, rosamundige Fratze machte mir während der donnerstagnächtlichen Rückfahrt vom Feinkostladen etwas Angst, sondern auch die kreative Haltetechnik des Fahrers am Hauptbahnhof.

Kreative HaltetechnikNaja, ich bin heil zuhause angekommen – und das Konzert war mal wieder Spitze!

Vor dem Ansturm

14. April 2011

Gesehen bei Feinkost Lampe vor dem Konzert der bezaubernden Band My Little Pony.

Fährmann und Fackelträger

2. August 2010

Zwei sehr verschiedene Veranstaltungen gab es am Wochenende in Hannover, und ich war bei beiden…

Über dem MaschseefestNach dem Fährmannsfest

Ganz großer Garten

10. Juni 2010

Ich bin sehr froh, dass ich mich trotz Rückenschmerzen gestern abend noch auf den Weg zu den Kunstfestspielen Herrenhausen gemacht habe. Der Rücken hat es mir zwar tatsächlich nicht gedankt, aber dafür konnte ich nicht nur ein vorzügliches Konzert eines der besten Orchester für alte Musik genießen, sondern auch erstmalig das Galeriegebäude von Innen bewundern und vor allem den Großen Garten in der Dämmerung – inclusive Wasserspiele, Beleuchtung und Musikuntermalung. Einfach traumhaft!

Fête de la Musique

21. Juni 2009

10 Stunden, 40 Stationen, 200 Bands, 1.500 Musiker – unglaublich, was die Hannoveraner da zur hiesigen Fête de la Musique auf die Beine gestellt haben (einer der größten weltweit)! Und das Wetter hat letztendlich auch mitgespielt. 

Angesichts dieser immensen Auswahl machte es wenig Sinn, sich vorab ein Programm zusammenzustellen, und ich tat gut daran, mich einfach treiben zu lassen und von Bühne zu Bühne, von Station zu Station zu schlendern und dabei so viele unterschiedliche Bands und Künstler wie Marc Pierre Toth, das Royal Basement Ensemble, die Big Band der Universität Hannover, Chief Dosa, Birte und der alltägliche Wahnsinn und die Klazz Brothers zu erleben. Und das war ja nur ein winzig kleiner Ausschnitt aus dem Angebot.

Wer da zuhause geblieben ist oder woanders war ist selber Schuld!

Swinging Hannover

21. Mai 2009

„Für so etwas zahlt man doch gern seine Stromrechnung“ sagte unser OB, und da stimme ich ihm zu.
Eigentlich hatte ich erwartet , dass beim enercity-Jazzfest auf dem Trammplatz ein paar kleine Bühnen stehen, auf denen etwas Musik gespielt wird – dass es dann eine riesige Bühne gibt mit internationalen Künstlern, der Platz dichtgedrängt mit Menschen ist und insgesamt 35.000 Leute kommen würden, damit hatte ich nicht gerechnet.
Aber sehr schön war es: tolles Programm, viele nette Freunde und Bekannte, die Eltern vom Alt-Hannoveraner Kollegen hatten sogar einen Campingtisch mit Bänken, Sonnenschirm, Fassbier und Frikadellen dabei, und die Sonne schien den ganzen Nachmittag. Nach reichlich Biergenuss (war ja schließlich Vatertag…) konnte man wunderbar am Maschteich chillen, und mit Shrimps am Parkhausdach-Beach (wo es einen tollen Blick auf die Stadt und die wohl hübschesten Bedienungen derselben gibt) und Abschlussdrink im Blattgold ging ein wunderbarer Vatertag zuende!

Zauberer, Furien und Virtuosen

24. März 2009

Leider gibt es in dieser Stadt ja keine Philharmonie, was sich im Angebot klassischer Konzerte leider bemerkbar macht. (Über die Unzulänglichkeiten des größten Konzertsaals vor Ort wurde ja bereits berichtet).
Glücklicherweise gibt es wenigstens eine Musikhochschule, die – ebenso wie ihr Pendant in Köln – während des Semesters häufig Konzerte anbietet. Heute zwar nicht kostenlos, aber das Junge Sinfonieorchester ist ja auch ein nicht unbedeutender Klangkörper dieser Stadt.

Geboten wurde ein interessantes Programm im schönen hauseigenen Konzertsaal: die zauberhafte Orchester-Suite Harry Potter and the Sorcerer’s Stone von John Williams (der Soundtrack zum Film), Franz Liszts virtuoses Klavierkonzert Nr.1 und die furiose Symphonie fantastique von Hector Berlioz. Schön, dass ich mich noch aufgerafft und eine Karte an der Abendkasse bekommen habe – war bestimmt nicht das letzte mal…

Jauchzet, frohlocket – und frieret

21. Dezember 2008

Als ziemlich kahl und langweilig hatte Kollege und Nachbar D. die Marktkirche neulich beschrieben. Gestern abend bat sich eine gute Gelegenheit, mir eine eigene Meinung zu bilden: beim Weihnachtsoratorium  von Bachchor und -orchester Hannover.

Wobei das Weihnachtsoratorium auf den Veranstaltungsplakaten zwar fett gedruckt war, jedoch eher klein vermerkt wurde, dass lediglich die erste Kantate zu Gehör gebracht wurde. Was irgendwie verständlich ist, hätte doch die h-moll-Messe, die den Großteils des Abends ausmachte (auf den Plakaten aber wenig prominent angekündigt war), bestimmt nicht für eine ausverkaufte Kirche gesorgt. So lauschte man die meiste Zeit einem nicht unbedingt jahreszeitlichem Werk, das zwar zweifelsohne sehr schön ist und auch sehr gut vorgetragen wurde, angesichts der in der Marktkirche herrschenden Temperatur- und Luftzugverhältnisse nach zwei Stunden dann aber doch etwas lang wurde.

Auf die Größe kommt’s nicht an

25. November 2008

Das gestrige Konzert war wirklich schön – die Konzertlocation hingegen, der Kuppelsaal des HCC, hinterließ keinen besonders positiven Eindruck. Es fing schon damit an, dass man aus der Straßenbahn stieg und der Bahnsteig nicht etwa gepflastert war, sondern alle Konzertbesucher (die sich ja oft zu dieser Gelegenheit in Schale zu schmeißen pflegen) durch Lehm und Matsch zum Gebäude waten mussten. Der Kuppelsaal ist von Außen zwar ziemlich beeindruckend, Innen jedoch ziemlich 50er Jahre – allerdings nicht Retro oder Schick (wie beispielsweise die Kölner Oper) sondern irgendwie ohne Stil und Charme. Der Sekt war unter aller Sau, für die Garderobe musste man (trotz happiger Eintrittspreise) nochmal 1,50 Euro löhnen, und dass Hélène Grimaud von den Londoner Philharmonikern übertönt wurde, dürfte auch eher der schlechten Akustik zu verdanken sein.
Kein Wunder, dass immer mehr Künstler von internationalem Rang Hannover meiden, solange diese Location – mit 3.600 Plätzen immerhin einer der größten Konzertsäle Deutschlands – nicht saniert wird.
Da vermisst man schon sehr die Kölner Philharmonie, die fast täglich bezahlbare Konzerte in Spitzenqualtität und schönem Ambiente bietet…

Lucky Goddamn Jew

31. Oktober 2008

Keine Ahnung,  warum außer mir im Tabac kein Mitspieler für die eigentlich vereinbarte Doko-Runde auftauchte. Aber ich hab mir im Urlaub ja etwas Latino-Gelassenheit angewöhnt. So habe ich beim Warten nach langer Zeit mal wieder Altbierbowle getrunken und kann nicht mehr nachvollziehen, dass das süße Zeug früher mal mein Stammgetränk in meiner ehemaligen Stammkneipe war…

Anschließend bin ich weiter nach Linden zu Feinkost Lampe , wo es nach wirklich guter musikalischer Einstimmung durch die DJane, deren Namen ich leider nicht weiß (beim nächsten Besuch muss ich mal fragen), ein nicht minder gutes Konzert von Geoff Berner aus Kanada gab: sich selbst mit Akkordeon (und dem Leeren einer Whiskeyflasche) begleitend sang dieser gemäß Selbstauskunft Lucky Goddamn Jew über die Dinge, die die Welt bewegen: alcohol, women and stuff . Es gab aber auch politische Lieder, z.B. über die unterschätzte Bedeutung von Dummheit in der Weltgeschichte (Maginot Line ) oder polizeiliche Übergriffe an Kanadas Ureinwohnern (One Shoe ). Mehr über diesen Künstler und sein neuestes (von mir prompt erstandenes) Werk gibt es hier und hier .

Und Feinkost Lampe könnte sich zu meinem Lieblingsladen in Hannover entwickeln…