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Mein neues Veedel

10. Mai 2009

Die Wohnung in Köln wurde am Samstag erfolgreich übergeben, Sülz ist damit Geschichte. Zeit, das neue Veedel mal fotografisch zu dokumentieren:

Mein neues Veedel

Wieder Wochenende

5. April 2009

Staatsoper Hannover - Madame ButterflyWieder mal ein Wochenende mit wenig Schlaf und Aktivitäten in veschiedenen Städten. Beim Ex-Kollegen-Treffen im Irish Pub konnten wir doch tatsächlich bis elf Uhr abends draußen sitzen – herrlich! Danach wurde wieder eine neue Bar entdeckt, die wieder mal besser war als erwartet (schön, wenn man Vorurteile abbauen kann).
Der Samstag war dadurch eher ruhig – einen Spieleabend mit Pärchen habe ich schon lange nicht mehr gehabt…
Am Sonntag ging’s wieder relativ los zurück nach Hannover, denn ich hatte Karten für die Nachmittagsvorstellung in der Oper – die tragische Liebesgeschichte von Cho-Cho-San und Leutnant Pinkerton passt zwar vielleicht nicht ganz zur Jahreszeit, war aber gut besucht und absolut sehens- bzw. hörenswert.
Der Lieblingsitaliener in der List hatte danach zwar zu, aber in der ebenfalls immer wieder gern besuchten Kneipe gegenüber (gar nicht weiter von der zukünftigen Wohnung) gab es auch Pasta und vor allem sehr leckeren kalifornischen Chardonnay!

Listgewinn

9. Februar 2009

"Sir Henry Bessemer (* 19. Januar 1813 in Charlton, † 14. März 1898 in London) war ein britischer Ingenieur und Erfinder. Er entwickelte das erste Verfahren, Stahl günstig in Massenproduktion herzustellen. Dazu erfand er die Bessemerbirne . Das darin ablaufende Windfrischverfahren zur Entkohlung des Roheisens durch Einblasen von Luft oder Dampf wurde unter der Nr. 2321 patentiert."

Wie gestern bereits erwähnt standen heute zwei weitere Wohnungsbesichtigungen an. Während ich mir die erste Wohnung gar nicht erst anschaute, weil schon das Umfeld nicht stimmte (laute Straße, hässliches Haus), hatte ich mir von der Zweiten einiges versprochen. Und war begeistert, als ich vor dem Haus stand: ein wunderschöner Altbau mit Erkern, großen Fenstern und Stuckfassade . Ein zweiter Blick auf die Hausnummer war leider ernüchternd: es handelte sich um Nr. 20A, die Besichtigung jedoch war in Nr. 20, direkt daneben. Das Haus war bestimmt 50 Jahre jünger und weit weniger schön, aber da ich einen festen Termin hatte, beschloss ich, das Äußere zu ignorieren.

Und das Innere hat mir dann sehr gut gefallen: eine große, aber dennoch gemütliche Altbauwohnung mit Parkett, vielen Ecken, Südbalkon, Blick auf die Eilenriede und sonstigen Extras, die mir sehr zupass kämen (Übernahme von Einbauküche, Böden, Lampen, Jalousien). Wenn ich Glück habe, wohne ich ab April in der Straße, die nach einem britischen Stahlbauingenieur benannt wurde!

Listvolles Wochenende

8. Februar 2009

Wie verhext war gestern der Besuch in der List: das Kanapee war restlos voll; das Kartoffelhaus, wo wir stattdessen essen wollten, hat wegen Renovierung zu; im Blattgold war geschlossene Gesellschaft. So mussten wir dann zum Essen auf La Perla und zum Trinken auf’s Lulu am schönen Wedekindplatz ausweichen – beides auch nicht die schlechteste Alternative.

Der Sonntag begann mit einem Frühstück im Treibhaus, und nach zwei Wohnungsbesichtigungen (leider war nichts dabei) erforschten wir ein wenig die Seitenstraßen der Lister Meile, wobei ich feststellen konnte, dass List und Oststadt noch viel mehr Schönes zu bieten haben als ich gedacht hatte und es keine schlechte Maßnahme war, die Wohnungssuche hierhin auszudehnen. Kaffee und Kuchen wurden dann wieder am Wedekindplatz eingenommen, im Carrots & Coffee. Ein schönes Wochenende in einem schönen Viertel, das vielleicht schon bald mein neues Zuhause sein wird, denn morgen gibt es dort zwei weitere Wohnungsbesichtigungen, und insbesondere von der einen verspreche ich mir Gutes…

Listverlust

5. Februar 2009

Geographische Bocksprünge führen in die IrreDa denke ich seit einem halben Jahr, ich wohne noch so gerade eben in der List – und jetzt muss ich aus der HAZ erfahren, dass ich noch so gerade eben in Groß-Buchholz wohne!

Wobei es historisch gesehen ja eher Klein-Buchholz ist..

Winterwanderung

4. Januar 2009

Deister Kammweg im Winter
Angesichts des sonnig-klaren Wetters der letzten Tage hatte ich mich mit den Partykollegen verabredet, eine sonntägliche Wanderung zu unternehmen. Der Harz schien uns etwas zu weit und überlaufen, also entschlossen wir uns für das Naherholungsgebiet direkt vor der Tür, den Deister.

Dumm nur, dass ausgerechnet heute das Wetter schlechter wurde und Schneeregen angesagt war. Auch der Weg zum Deister war wenig vielversprechend: grün-braune Rübenfelder und weit und breit keine Erhebung zu sehen, nur graue Suppe und Schneeregen. Nach diversen Kurven und Kreisverkehren wurde es dann aber hinter Egestorf plötzlich sehr hügelig und  winterlich. Am Nienstedter Pass war der Parkplatz durch Rodler bereits so gut gefüllt, dass wir das Auto an der Straße abstellen mussten. Und dann folgte ein sehr schöner ausgiebiger Spaziergang durch den tiefen Schnee, vorbei am Nordmannsturm und der Alten Taufe über den Kamm- und den Bierweg (keine Ahnung, warum der so heißt…) zurück zum Nienstedter Pass.

Zurück in Hannover gab es dann noch sehr leckeren Kakao mit Apfelkuchen im schönen Café Fresko in der List. Ein gelungener Abschluss für einen schönen winterlichen Sonntag, bevor ich dann morgen wieder im Büro antreten muss. Und der Deister wurde mit Sicherheit nicht das letzte mal bewandert!

Mein Veedel

3. Oktober 2008

Was für ein wunderbar sonniger Tag der Einheit! Da bot es sich an, einen kleinen Spaziergang durch das Veedel zu machen und dabei schon mal für den Urlaub Fotografieren zu üben. Hier ist das Ergebnis:

Mein Veedel

List-ig

3. Oktober 2008

Schön, wenn sich nach längerer Zeit mal wieder die Doppelkopfrunde trifft. Noch schöner, wenn man am Ende der große Sieger ist!

Schön auch, dass wir uns diesmal in der List statt in der Südstadt getroffen hatten, so konnte ich mit dem Fahrrad fahren – und mich so verfransen, dass ich das Viertel ausgiebig kennegelernt habe…

Das Kalabusch fand ich allerdings gemütlicher als das Tabac. Abgesehen davon, dass ich ungern von Musik beschallt werde, die man eh den ganzen Tag im Radio hört, war es auch sonst sehr laut, da hinter der Theke alles an Geräten angeworfen wurde, was irgendwie Lärm macht (Eiscruncher, Saftpresse, Espressomaschine…).

Nett war aber, dass wir zu Dritt, nachdem ein Mitspieler leider schon früh nach Hause musste (halb fünf aufstehen, der Arme…), weiter ins Falkner’s zogen, wo es fußballbedingt zwar noch lauter und viel voller war, ich aber mit meinen Mitspielerinnen mal über persönlichere Dinge als nur Doko quatschen konnte. Und Kölsch gibt’s dort auch (wenn auch nur Gilde)!

Auf dem Heimweg hab ich mich dann wieder verfahren – es gibt in der List einfach keine Straßen, die geradaus führen…

Bummeln in List

12. Juli 2008

Meinen ersten Samstag in Hannover habe ich für einen Bummel über die Lister Meile, die Haupteinkaufsstraße des Stadtteil in dem ich gerade noch so wohne, genutzt. Dabei konnte ich feststellen, dass neben Linden auch die List für mich als zukünftiges Wohnviertel in Frage käme. Wobei sich die Einwohner der beiden Stadtteile nicht besonders grün sind. Für Kölner: während Linden wie eine Mischung aus Ehrenfeld, Sülz und Belgischem Viertel ist, erinnert List mehr an eine Kombination aus Klettenberg und Lindenthal. Die Lister Meile ist mit der Dürener Straße vergleichbar, allerdings als Fußgängerzone.

Danach wurde noch ein bisschen das Bahnhofsviertel erkundet, die Ernst-August-Stadt. Recht schicke Passagen gibt es da, den angeblich besten Herrenaustatter Deutschlands habe ich dabei allerdings nicht entdeckt – aber ich war auch bestimmt nicht das letzte Mal dort.

HIer ein paar Impressionen:

Hannover, 12. Juli 2008