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Theaterformen

13. Juni 2009

Ziemlich spät fiel mir auf dass das momentan stattfindende Festival Theaterformen so heißt, weil es viele verschiedene und neue Formen des Theaters präsentiert. Eine sehr interessante Form scheint Niemandsland zu sein, ein persönlicher Stadtrundgang mit einem fremden Führer. Leider sind alle Aufführungen bereits komplett ausverkauft, was irgendwie für das Publikum dieser Stadt spricht.

Ich hatte mir glücklicherweise im Vorverkauf eine Karte für Between the Devil and the Deep Blue Sea gesichert, ein „Cabaret mit Animationsfilmen“ im Stil der 1920er Jahre, von denen ich ja ein großer Fan bin. Die Vorankündigung klang sehr interessant und skurril, und genau so war es dann auch: zwei Schauspielerinnen agieren, von einer Klavierspielerin begleitet, vor einer Leinwand und interagieren mit wunderbaren Trickfilmen, die dort zu sehen sind. Bizarr, poetisch, makaber und sehr, sehr schön. „Wer das Stück entdeckt hat, wird sich wundern und sich freuen“ schreibt die HAZ, und da ist ihr uneingeschränkt zuzustimmen!

Durch Raum, Zeit und Hannover

7. September 2008

Die Einlösung meines Gutscheines für die Hannover-Revue stand am Samstag auf dem Plan, und ich konnte auch Kollegin K. dafür begeistern, mich zu begleiten. Beim nachmittäglichen Einkaufsbummel war ich jedoch auch auf das Hoffest des Schauspiels gestoßen, und somit war klar, dass das Abendprogramm spontan erweitert werden musste.

Mit Frau Prof. Dr. Dr. Daniela Frink  ging es zunächst auf eine Tour durch die Innenstadt, auf der Suche nach jemandem, der ihre defekte Zeitmaschine reparieren könne. Dabei traf man auf Charaktere aus verschiedenen Jahrzehnten, die mit ihren Geschichten und Liedern einen interessanten Einblick in den Hannoveranver Alltag der letzten hundert Jahre boten. Danach ließ sich Kollegin K. leicht überzeugen, dem Theaterfest einen Besuch abzustatten. Erst wurde Movieoke geboten, bei der aber weniger das Laienpublikum, sondern wohl eher die versammelte Schauspielschülerschar der Stadt bekannte Filmszenen nachspielte – lustig war’s trotzdem. Dann lauschten wir noch den wirklich guten Guacamole Aqui, die glücklicherweise reichlich Zugaben spielten. Anschließend verabschiedete sich Kollegin K. leider, denn sie war seit frühmorgens shoppen gewesen. Ich aber konnte den gestrigen Plan verwirklichen und endlich der Cumberlandschen Galerie einen Besuch abstatten. Wunderschöne Location und absolut tanzbare Musik!
Der Abend wurde mal wieder lang…