Posts Tagged ‘Park’

Eilenriede

10. Juni 2009

„Wer wohnt nicht gern mitten in der Stadt und blickt aus seinem Fenster auf einen stattlichen Wald?“ heißt es in der Broschüre zur Eilenriede, die ich auf der Suche nach dem kürzlich zufällig entdeckten dortigen Trimmpfad im Netz fand.

Meine Antwort darauf lautet natürlich „Ich schon!“ 😮

Wohnzimmerblick

Die sehr informative Broschüre kann man hier runterladen (PDF, 5 MB)

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Feuerwerk mit Ente

6. Juni 2009

Nach dem wunderbaren Feuerwerk vor drei Wochen ist der heutige Wettbewerbsbeitrag buchstäblich ins Wasser gefallen. Nass, kalt, ungemütlich – da war an Picknick nicht zu denken. Also beschlossen wir, erneut unsere Dinner-Card zu nutzen und vorher in Herrenhausen essen zu gehen. Zwei Lokalitäten standen zur Auswahl, und da das Spätzle-Haus feuerwerksbedingt ausgebucht war, statteten wird dem Entenfang einen Besuch ab. Der schöne Biergarten war bei dem Wetter ja leider nicht zu benutzen, und so hatte man uns im Wintergarten platziert. Bestellt haben wir natürlich Ente, und das Essen war dem Ambiente angemessen: bürgerlich-rustikal – nicht schlecht, aber auch nicht überragend.

Passenderweise hat das polnische Feuerwerk einen ähnlichen Eindruck hinterlassen. Natürlich war man wetterbedingt schon etwas voreingenommen, aber auch wenn man das berücksichtigt, hat mir der französische Beitrag besser gefallen. Technisch gesehen hatten die Polen vielleicht mehr drauf, aber die Musikauswahl fand ich wenig gelungen, und insgesamt hat mich das Ganze wenig berührt.
Da der nächste Termin ohnehin ausverkauft ist (China zieht immer), können wir am 22. August ohne Gewissensbisse auf den Kartenkauf verzichten und das Feuerwerk  von der Gracht aus betrachten – und sollte wieder so bescheidenes Wetter sein, bleiben wir eben einfach weg…

Feuerwerk

17. Mai 2009

FeuerwerkswettbewerbStatt mir den Wettbewerb belangloser Liedchen in der Stadt, in der  ausgerechnet die Minderheiten niedergeknüppelt werden, die die größte Fangruppe stellen, im Fernsehen anzuschauen, folgte ich gestern dem Vorschlag des Ex-Nachbarn-Kollegen, uns den ersten Beitrag zum diesjährigen Feuerwerkswettbewerb mit dem Vorjahressieger Frankreich im Großen Garten anzuschauen. 
Ich war eigentlich ohne große Erwartungen hingegangen – und die wurden mehr als übertroffen. Mit meiner neuen Picknickdecke, zwei Flaschen Rotwein, Baguette, Käse, Salami, Obst und Schokolade bewaffnet mischten wir uns unter die Besucher, die die gesamten Rasenflächen des Ehrenhofs belegt hatten, und die drei Stunden bis zur Dunkelheit vergingen picknickend wie im Flug. Das dann beginnende fast halbstündige musikalisch unterlegte Feuerwerk war einfach unbeschreiblich – schön, romantisch, beeindruckend, Gänsehaut erzeugend!
Danach konnte man noch wunderbar durch den dunklen Garten spazieren und die illuminierten Fontänen bewundern, insbesondere die Große Fontäne, die nachts beleuchtet noch viel besser wirkt als im Hellen. 
Zum Abschluss gab es dann noch ein paar Kölsch in der wohl coolsten Lokalität Hannovers, die unverständlicherweise samstags nachts recht wenig besucht ist. Ein wunderbarer Abend, der gerne wiederholt werden kann!

Picknick im Grünen

28. Juli 2008

Da denkt man, das Wochenende hätte schon alles Höhepunkte verbraucht, und dann verarbredet man sich zum Picknick im Georgengarten, wohin man eine schöne kleine Tour mit dem neuen Rad machen kann. Der Eine bringt ein Fässchen Bier mit, die Andere ein paar Salate und Hähnchenschenkel, Käse, Sekt, Weißwein, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, die Blätter rauschen, auf der einen Seite strahlt das Georgen-Palais in all seinem Glanz, auf der anderen Seite blinzelt der Leibniztempel durch die Bäume, und man will gar nicht, dass dieser sommerliche Sonntag je aufhört…

An der kurzen Leine

1. Juli 2008

Momentan ist es hier noch etwa ruhig, da ich im Hotel nur in der Lobby Internetzugang habe (der etwas instabil ist) und im Büro vor lauter Arbeit nicht zum posten komme. Deshalb nur kurz der Hinweis, dass ich gestern meine absolute Traumwohnung gesehen habe – bewohnt von Rolf K., einem alten Bekannten aus Jugendzeiten, der seit über zehn Jahren in Hannover wohnt und leider in zwei Monaten noch weiter nördlich zieht (ausgerechnet jetzt…). Die Wohnung war aber leider schon vergeben…

Nach einer Stärkung im Lindener Ratskeller direkt am Markt hat er mit mir eine kleine Radtour rund um das Viertel gemacht und mir die Stadt nähergebracht: jede Menge Parks, Biergärten, Wasserflächen und alternative Kulturzentren – ich bin begeistert!

Ihren Abschluss fand die Tour im schönen Biergarten auf dem Lindener Berg. Direkt daneben ist der alte Bergfriedhof, auf dem es im März so aussieht:

Lindener Berg, Küchengarten
Dieses Ereignis wird zu Recht als „Das Blaue Wunder“ gefeiert, und auch sonst ist hier eigentlich jedes Wochenende irgendein Kultur-, Musik-, Kleinkunst- oder sonstiges Festival, meist unter freiem Himmel, was bei dem momentanen Wetter natürlich toll ist.
Das übernächste Wochenende werde ich erstmalig hier bleiben und wohl Bei Chez Heinz verbringen.

Morgen kriege ich endlich die Schlüssel zu meinem Appartement, dann klappt’s hoffentlich auch mit dem Internet besser!