Posts Tagged ‘Kneipe’

Kultkneipe

20. August 2010

Seit über einem Jahr wohne ich in der List, und jetzt erst hat es mich in die hiesige Kultkneipe verschlagen. Da mussten dann die verpassten Besuche direkt nachgeholt werden, weshalb ich heute nicht gerade topfit bin…

Sogar der NDR berichtete schon über dieses Kleinod lokaler Kneipenkultur. Vom fehlenden Kölsch mal abgesehen (wobei das frisch gezapfte Herri mir hier so gut schmeckte wie noch nie zuvor) fühlt man sich im Plümecke fast wie im Rheinland – und das ist nun wirklich ein riesengroßes Kompliment!

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Berlin-Bilder

2. Mai 2010

(Fenster einer Eckkneipe in Neukölln)

(Graffito am Weichselplatz, Neukölln)

(Neukölln, an der Grenze zu Kreuzberg)

(Wiese in Teltow bei Berlin)

Neuentdeckungen

12. Juli 2009

Schön, wenn man an einem Wochenende gleich drei tolle neue Locations entdecken kann: das Mezzo war mir zwar schon länger ein Begriff, erst am Freitag abend habe ich es aber tatsächlich einmal dorthin geschafft; das Safran an der Glocksee ist eine nette, angenehme Kneipe, und Silke Arp Bricht ein absolut fantastischer Kellerklub in der Calenberger Neustadt, der genauso schräg ist wie sein Name. Leider konnte ich dort nicht so lange bleiben, wie ich es gerne getan hätte, da heute um 10 Uhr schon die Kanutour auf Leine und Ihme anstand – ein sehr lohenswerter Ausflug, der einen würdigen Abschluss in der (dem?) Cafè Bar fand.

Jetzt  bin ich total kaputt, aber glücklich über ein sehr schönes Wochenende…

Postkarnevalskrank

28. Februar 2009

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – der Karneval fordert nachträglich seinen Tribut! Dabei hab ich doch fleißig mitgeholfen, den Nubbel zu verbrennen…

Aber wenn ich mir mein Programm der letzten Tage so anschaue, ist es eigentlich kein Wunder, dass ich nicht das blühende Leben bin:
Mittwoch: Geburtstagskölsch beim Freund der besten Freundin
Donnerstag (Weiberfastnacht): Sartory, Päff; Kölsch
Freitag: Litho; Kölsch
Samstag: Palanta, Demmer; Kölsch
Sonntag: Stiefel, Boogaloo; Kölsch
Montag: Plausch mit der Untermieterin, wieder mit Kölsch
Dienstag: wieder Litho; Kölsch und Sekt um Mitternacht
Mittwoch: Abschiedskölsch im Früh am Dom
Donnerstag: Berichterstattung an die Kollegen; Beck’s
Freitag: Essen beim Italiener; Weißwein

Da ist es heute wirklich mal an der Zeit, eine Pause einzulegen. Muss ja nicht gleich so extrem werden wie bei meinem Kollegennachbarn, der vier Wochen abstinent bleiben will…

Kölle Krawall

23. Februar 2009

Eine kurze Zwischenmeldung für alle Karnevals-Skeptiker gibt’s hier.

Listvolles Wochenende

8. Februar 2009

Wie verhext war gestern der Besuch in der List: das Kanapee war restlos voll; das Kartoffelhaus, wo wir stattdessen essen wollten, hat wegen Renovierung zu; im Blattgold war geschlossene Gesellschaft. So mussten wir dann zum Essen auf La Perla und zum Trinken auf’s Lulu am schönen Wedekindplatz ausweichen – beides auch nicht die schlechteste Alternative.

Der Sonntag begann mit einem Frühstück im Treibhaus, und nach zwei Wohnungsbesichtigungen (leider war nichts dabei) erforschten wir ein wenig die Seitenstraßen der Lister Meile, wobei ich feststellen konnte, dass List und Oststadt noch viel mehr Schönes zu bieten haben als ich gedacht hatte und es keine schlechte Maßnahme war, die Wohnungssuche hierhin auszudehnen. Kaffee und Kuchen wurden dann wieder am Wedekindplatz eingenommen, im Carrots & Coffee. Ein schönes Wochenende in einem schönen Viertel, das vielleicht schon bald mein neues Zuhause sein wird, denn morgen gibt es dort zwei weitere Wohnungsbesichtigungen, und insbesondere von der einen verspreche ich mir Gutes…

The Finest English Pub in Town

17. Januar 2009

the_jamesEndlich ist meine Stammkneipe in Münster, die ich sowohl in Köln als auch in Hannover sehr vermissse, online!
Das James ist aus vielerlei Gründen einen Besuch wert: die Besitzer Axel und Claudia sind supernett und seit Jahren mit mir befreundet (und wie wir irgendwann mal feststellten, ist Axel sogar weitläufig mit mir verwandt); es gibt eine riesige Auswahl an Bieren und Whiskey sowie ein kleines aber feines Angebot an Speisen; nicht nur die Wirtsleute, sondern auch die Bedienungen sind sehr nett, was sich auf die Atmosphäre in der Kneipe auswirkt; und nicht zuletzt ist es dort einfach wahnsinning gemütlich – man fühlt sich wirklich wie auf der Insel, was durch das englische Bestellsystem noch unterstützt wird (Getränke an der Theke bestellen, bezahlen und mitnehmen).

Also wer jemals einen Abend in Münster verbringt – das James ist einen Besuch auf jeden Fall wert!

In Spanien im Exil

3. Januar 2009

Eigentlich müsste ein Komma oder „und“ in die Überschrift, aber so wirkt sie halt interessanter…
Denn natürlich war ich gestern Abend nicht in Spanien im Exil, sondern in Linden in der Kneipe dieses Namens, die gleich neben Herrn Schmidt liegt, unserem eigentlichen Ziel, das aber leider eine geschlossene Gesellschaft hatte. Also mussten wir auf die Nachbarkneipe mit dem passenden Namen ausweichen.
Und vorher waren wir auch nicht wirklich in Spanien, sondern vielmehr im Cañon de Pao, einem sehr guten spanischen Restaurant in Linden-Süd. Dort sind spanische und portugiesische Lokale allerdings so dicht gesät, dass man sich schon fast in Iberien wähnen könnte. Es war nur ein wenig zu kalt.
Mein Entschluss, nach Linden zu ziehen, wurde gestern jedenfalls mal wieder gefestigt.

Kölsch-Abend

7. November 2008

Natürlich bietet sich die Ständige Vertretung für einen Ex-Kölner-Stammtisch an. Und das Ambiente, die Stimmung, das Essen waren durchaus Kölsch. Selbst der Nachschub des gleichnamigen Getränkes klappte reibungslos über Kränze.
Dass man dort aber stolze 2 Euro pro Stange kassiert, ist – Importbier hin oder her – doch ziemlich happig und macht den Kölschen Abend in Hannover zu keinem billigen Vergnügen. Insbesondere wenn man als letzter geht und die vergessenen Kölsch der Kollegen mitbezahlen darf…

Kölsch und Altstadt

21. Juli 2008

Da ich während meines letzten Köln-Aufenthaltes überhaupt kein Kölsch zu mir genommen habe, war es an der Zeit, das mit den Kölner Kollegen in Hannover nachzuholen. Und was bietet sich da mehr an als die Ständige Vertretung?
Die Lage im futuristischen Gebäude der NordLB ließ bei mir zunächst Skepsis in Bezug auf die kölsche Gemütlichkeit aufkommen, innen ist es aber wirklich urig und nett. Angesichts der endlich wieder milderen Temperaturen haben wir trotzdem den „Biergarten“ genutzt, wo wohl die Devise galt: „Draußen nur Kännchen“, weshalb das Sion-Kölsch in 0,3-Liter-Gläsern zum stolzen Preis von 2,75 Euro serviert wurde, so dass das Heimatgefühl sich in Grenzen hielt.
Als es draußen doch zu kühl wurde wechselten wir in die Altstadt, wo um zehn in den meisten Kneipen schon die Stühle hochgestellt wurden – lediglich in der Bar Celona war noch was los. Ich bin zwar eigentlich überhaupt kein Fan von Systemgastronomie, aber für ein abschließendes Bananenweizen war die Lokalität ganz ok.
Aber wo das Nachtleben in Hannover tobt, das muss noch rausgefunden werden…