Posts Tagged ‘Shoppen’

Ich bin alt

28. Mai 2010

Der in der Überschrift genannten Tatsache muss ich mich langsam stellen, auch wenn ich meist ca. zehn Jahre jünger geschätzt werde als ich tatsächlich bin. Aber das ist rein äußerlich, zum Glück kann niemand in mich reinschauen und die Wahrheit sehen…

Nachdem vor einigen Wochen ein Leistenhernie bei mir diagnostiziert worden war, die ich in den nächsten Wochen operieren lassen wollte, ereilte mich am Pfingsmontag die nächste Unbill in Form eines plötzlichen stechenden Schmerzes beim Rückenstrecken. Mir war sofort klar, dass das nur ein Bandscheibenvorfall sein kann, hatte ich doch schon auf der rechten Seite einen gehabt, nun war offenbar die linke dran. Deshalb wusste ich, dass Bettruhe oder Rumsitzen in diesem Falle das Falscheste ist, was man machen kann, also beendete ich das übrige Training so gut es ging und ließ mich nachmittags sogar noch zum Schatzsuchen in der Stadt überreden. Am Dienstag war der Schmerz eher mehr geworden, aber ich schleppte mich mit der Hoffnung auf Besserung dennoch ins Büro. Am Mittwoch konnte ich dann kaum aufstehen, sitzen oder gehen, und die daraufhin konsultierte Ärztin schrieb mich sofort krank und verordnete eine CT, leichte Bewegung und diverse Schmerzmittel.

Die Schmerzmittel taten dann auch durchaus ihre Wirkung, schon am nächsten Tag konnte ich zumindest wieder laufen, ohne zu hinken, und mich ohne Aufstützen hinsetzen und wieder aufstehen. So durfte ich die vergangenen drei Tagen ein Leben führen, wie ich es mir als Frührentner vorstelle: lange schlafen, diverse Pillen schlucken, lesen, spazierengehen, und bei alledem aufpassen, dass man sich (bzw. seinen Rücken) nicht überanstrengt. Da die Schmerzen sich mittlerweile in Grenzen halten, war das für ein paar Tage eigentlich ein ganz angenehmes Leben. Allerdings mit zwei Nachteilen – Erstens: man gibt beim Bummel durch die List, die Innenstadt oder Linden natürlich mehr Geld aus als am Bürotag, wo höchstens mal ein paar Euro für’s Kantinenessen fällig sind (neben diversen Mahlzeiten konnte ich mir ein paar Schuhe nicht verkneifen – diese blöde Filmwerbung, von der man verfolgt wird, zeigt offenbar Wirkung…).

Und Zweitens: Man ist alt und merkt es…

Das hier gezeigte Shirt habe ich übrigens beim ausgezeichneten Konzert der Gruppe Eläkeläiset in der Faust gesehen und leider nicht käuflich erworben – was sich allerdings hier nachholen ließe.
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Nachts und draußen

10. März 2010

Ich bin ja wirklich kein Fan der Ernst-August-Galerie – aber nachts und von außen sieht sie ganz gut aus…

Ernst-August bei Nacht(Man möge die bescheidene Qualität entschuldigen – Handyfoto ohne Blitz…)

Tisch & Stühle

1. April 2009

Nach der etwas verunglückten Ausmessung der neuen Wohnung war ich ja doch skeptisch geworden, ob der anvisierte Tisch nicht doch etwas zu groß für’s Wohnzimmer ist. Ein erneuter Besuch des Designmöbelladens bestätigte heute die Befürchtung: er ist wirklich riesig, und außerdem schweinteuer. Anschließend wurde ich jedoch glücklicherweise im Asia-Laden fündig: ein kleinerer, aber ebenfalls schöner Tisch mit vier Stühlen und Sitzkissen war dort für 700 Euro weniger zu haben und wird nächste Woche kostenlos geliefert. Da hat sich der erneute Besuch gelohnt – und ein hübsches Nackenkissen im Sonderangebot wude auch gleich mitgenommen!

Der Umzug rückt näher

22. März 2009

Nach meiner Rekonvaleszenz habe ich jetzt wieder genug Energie, mich um meinen bevorstehenden Umzug zu kümmern. Nachdem ich mich etwas intensiver mit dem Thema beschäftigt habe, ist mir erst mal aufgefallen, was es alles zu bedenken, organisieren und vorzubereiten gibt. So benötige ich ja in der neuen Wohnung Strom, Gas, Telefon und Internet. Ohne großartige Preis- und Leistungsvergleiche anzustellen folge ich hier einfach der Devise „Buy local“ und dem Vorbild meines Vormieters und bediene mich einheimischer Unternehmen. Das hab ich in Köln schon so gemacht und bin damit nicht schlecht gefahren.

Beim Kalkulieren der anstehenden Kosten (Küchenübernahme, Mietkaution bzw. Genossenschaftsanteile, doppelte Mietzahlung für zwei Monate, Umzugsunternehmen) ist mir dann aufgefallen, dass diese meine Ersparnisse übersteigen, so dass ich doch die Auszahlung meiner Umzugsprämie abwarten muss und das Umzugsdatum von Mitte auf Ende April verschoben habe.  Was mich nicht davon abgehalten hat, gestern schon mal nach einigen Dingen zu schauen, die noch angeschafft werden müssen.
Da ich mich – untypischerweise für einen Mann – wenig für Maschinen und Elektronik interessiere, schiebe ich die Auswahl einer Waschmaschine, eines Geschirrspülers sowie eines neuen Fernsehers (der alte hat pünktlich seinen Geist aufgegeben) weiter vor mir her. Mit einem motorisierten Kollegen habe ich gestern hingegen diverse Möbelläden abgeklappert, denn was mir außerdem fehlt (die Wohnung ist groß!) ist ein neues Bett, ein Esstisch sowie dazugehörige Stühle.
Im Designermöbelladen habe ich dann auch einen wunderschönen Esstisch entdeckt. Ziemlich teuer und auch groß, so dass ich erst mal das Ausmessen der Wohnung abwarten muss, bevor ich den Kauf endgültig mache, aber ich denke, er wird es werden.
Auf der Internetseite vom hiesigen asiatischen Möbelladen hatte ich ein sehr schönes Bett gesehen – leider ist es nicht vorrätig und eine Lieferzeit von mindestens drei Monaten ist mir dann doch zu lang. Außerdem hatte es doch einige Nachteile. Wenigstens konnte ich eine Tagesdecke für das noch nicht vorhanden Bett erstehen und schon mal die sehr schönen Kissen und Bezüge in Augenschein nehmen. Der Laden wird also mit Sicherheit noch mal besucht.
Im letzten, eher konventionellen Möbelhaus gab es leider weder Betten noch Stühle, die mir zusagten. Aber zum Glück gibt es ja noch das Internet, wo man schöne Möbel finden kann! Also hab ich gleich mal ein Angebot für Bett und Stühle angefordert und bin gespannt, wie die Lieferzeiten dort so sind.

Auf jeden Fall bin ich jetzt etwas im Einrichtungsfieber. Anfang April wird die Wohnung ausgemessen, und dann kann ich mir Gedanken machen, was wohin gestellt wird…

Teuer aber gut

9. März 2009

Manchmal lohnt es sich doch, in teuren Fachgeschäften eizukaufen. Wenn bei der nicht gerade günstigen Marken-Reisetasche schon bei der ersten Reise der Griff reißt und man sich auf ein kompliziertes Reklamationsprozedere  und wochenlange Taschenabwesenheit zwecks Reparatur  eingestellt hat, und man von der netten Reklamationsdame dann einfach so eine neue Tasche bekommt – dann kann man das hier ruhig mal lobend erwähnen.

Schuhe und Kaffee

2. Januar 2009

Pünktlich zum Wintereinbruch haben meine guten alten Docs den Geist aufgegeben. Zum Glück hatte ich beim letzten Weihnachtsmarktbesuch in der Altstadt einen interessanten Schuhladen entdeckt, den ich ohnehin mal aufsuchen wollte: im Schuhcaffè gibt es, wie der Name schon andeutet, in schönem Ambiente nicht nur schicke italienische Schuhe (oder solche im Retro-Design) sondern auch sehr leckeren Espresso vom netten Besitzer. Es gibt also nicht nur in Linden coole Läden – und momentan gibt’s auch noch Rabatte wegen Lagerräumung. Also nichts wie hin, und während man Schuhe anprobiert, kann die Begleitung Kaffee trinken und abwarten!

Intensives Wochenende

14. Dezember 2008

Nach  zwei Wochenenden in Köln habe ich das letzte mal wieder an der Leine verbracht – und ziemlich intensiv genutzt. Der Freitag nachmittag wurde zum ausgiebigen gemeinsamen Shopping mit Kollege N. genutzt. Abends waren wir etwas erschöpft davon und haben auf seinem Flachbildschirm zwei DVDs geschaut und Bierreste von der Etagenparty vernichtet – mehr als geplant, so dass es mir (und ihm noch mehr) schwerfiel, am Samstag aufzustehen und schon um 13 Uhr am Kröpcke zu sein, wo wir uns mit 11 Freunden trafen, um sich gemeinsam im Bauch von Hannover kulinarisch auf den bevorstehenden Stadionbesuch  vorzubereiten.
Das Spiel bot wenig Anlass zur Freude, machte aber einige Analysebiere im üblichen Nach-Spiel-Treffpunkt nötig, wo man sehr viele andere nette Zuschauer treffen konnte und eine fast kölsch-karnevaleske Stimmung herrschte (was wieder mal beweist, dass die Hannoveraner nicht so stur sind wie behauptet). Gegen Abend machte sich Hunger breit, und da es nur wenige nette Restaurants in Machseenähe gibt, die spontan zehn Leute an einen Tisch bekommen, landeten wir wieder mal in der Ständigen Vertretung, wo die Hannoveraner (die die Mehrheit stellten) anstandslos Kölsch tranken – allerdings waren die meisten Hannoveraner/innen genau so Immis wie wir, stammen sie doch ursprünglich aus Spanien, Syrien und der Türkei.

Gerne wäre ich noch mit den Damen zu Eröffnungsparty eines neuen Weinokals gegangen, schloss mich aber aus Vernunftgründen den Nachbarn N. und D. nach Hause an, da Letzterer heute um elf zum Geburtstagsfrühstück eingeladen hatte.

Ein weiteres Partyrestbier und ein Boxkampf mit sehr nervigem Vorprogramm konnten uns leider nicht mehr lange genug wach halten, um in seinen Geburtstag reinzufeiern – das holten  wir daher heute morgen nach, und dank eines langen und erholsamen Schlafs konnte ich sogar schon wieder Sekt trinken.

Den restlichen Sonntag konnte ich dann endlich dafür nutzen, wofür Sonntage da sind: faulenzen, rumgammeln, ausspannen.

Das war auch nötig, denn nächste Woche stehen bereits wieder diverse Aktivitäten an…

Doch die Bohne

22. November 2008

starsucksVor einiger Zeit hatte ich mich noch gefreut, dass diese Stadt nicht von der grassierenden Kaffeekettenpest befallen ist. Zu früh gefreut! In der neuen Ernst-August-Galerie hat eine Filiale eröffnet, und die Hannoveraner stehen Schlange! Warum nur? Als gäbe es in dieser Stadt nicht genug andere nette Cafés, wo man sogar am Tisch bedient wird und sich sein Getränk nicht für teuer Geld selbst im Pappbecher an der Theke abholen muss…

Auch sonst ist die Galerie eine durchschnittliche Shopping-Mall mit den üblichen Ketten und ohne besonderen Charme. Ich war jetzt mal da, muss aber wirklich nicht wieder hin.

Endlich Einkaufen im Veedel!

3. Oktober 2008

Was war ich genervt, dass ich nicht wie früher in Sülz zum Einkaufen mal eben um die Ecke kann, sondern immer mit Fahrrad oder Straßenbahn fahren musste. Nach meinem Urlaub hat das endlich ein Ende! Dann muss ich nur noch über die Straße nach Gegenüber.

Das ist doch eine kleine Fotostrecke wert:

Endlich Einkaufen im Veedel!

I want to ride my bicyle

16. Juli 2008

Auf Dauer geht es in Hannover nicht ohne Fahrrad. Der ÖPNV ist zwar ausgezeichnet (heute hab ich zum ersten Mal eine verspätete Stadtbahn erlebt, und da kam doch tatsächlich eine Durchsage), aber die Eilenriede, der Maschsee, die Ricklinger Teiche, der Mittellandkandal, die Herrenhäuser Gärten, der Deister und, und, und… schreien förmlich nach Radtouren. Deshalb habe ich mir heute ein Gudereit S 15 im Fahrradkontor bestellt – am Montag kann ich es abholen. Jetzt muss nur noch das Wetter wieder besser werden…