Posts Tagged ‘Kölsch’

Postkarnevalskrank

28. Februar 2009

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – der Karneval fordert nachträglich seinen Tribut! Dabei hab ich doch fleißig mitgeholfen, den Nubbel zu verbrennen…

Aber wenn ich mir mein Programm der letzten Tage so anschaue, ist es eigentlich kein Wunder, dass ich nicht das blühende Leben bin:
Mittwoch: Geburtstagskölsch beim Freund der besten Freundin
Donnerstag (Weiberfastnacht): Sartory, Päff; Kölsch
Freitag: Litho; Kölsch
Samstag: Palanta, Demmer; Kölsch
Sonntag: Stiefel, Boogaloo; Kölsch
Montag: Plausch mit der Untermieterin, wieder mit Kölsch
Dienstag: wieder Litho; Kölsch und Sekt um Mitternacht
Mittwoch: Abschiedskölsch im Früh am Dom
Donnerstag: Berichterstattung an die Kollegen; Beck’s
Freitag: Essen beim Italiener; Weißwein

Da ist es heute wirklich mal an der Zeit, eine Pause einzulegen. Muss ja nicht gleich so extrem werden wie bei meinem Kollegennachbarn, der vier Wochen abstinent bleiben will…

Advertisements

Intensives Wochenende

14. Dezember 2008

Nach  zwei Wochenenden in Köln habe ich das letzte mal wieder an der Leine verbracht – und ziemlich intensiv genutzt. Der Freitag nachmittag wurde zum ausgiebigen gemeinsamen Shopping mit Kollege N. genutzt. Abends waren wir etwas erschöpft davon und haben auf seinem Flachbildschirm zwei DVDs geschaut und Bierreste von der Etagenparty vernichtet – mehr als geplant, so dass es mir (und ihm noch mehr) schwerfiel, am Samstag aufzustehen und schon um 13 Uhr am Kröpcke zu sein, wo wir uns mit 11 Freunden trafen, um sich gemeinsam im Bauch von Hannover kulinarisch auf den bevorstehenden Stadionbesuch  vorzubereiten.
Das Spiel bot wenig Anlass zur Freude, machte aber einige Analysebiere im üblichen Nach-Spiel-Treffpunkt nötig, wo man sehr viele andere nette Zuschauer treffen konnte und eine fast kölsch-karnevaleske Stimmung herrschte (was wieder mal beweist, dass die Hannoveraner nicht so stur sind wie behauptet). Gegen Abend machte sich Hunger breit, und da es nur wenige nette Restaurants in Machseenähe gibt, die spontan zehn Leute an einen Tisch bekommen, landeten wir wieder mal in der Ständigen Vertretung, wo die Hannoveraner (die die Mehrheit stellten) anstandslos Kölsch tranken – allerdings waren die meisten Hannoveraner/innen genau so Immis wie wir, stammen sie doch ursprünglich aus Spanien, Syrien und der Türkei.

Gerne wäre ich noch mit den Damen zu Eröffnungsparty eines neuen Weinokals gegangen, schloss mich aber aus Vernunftgründen den Nachbarn N. und D. nach Hause an, da Letzterer heute um elf zum Geburtstagsfrühstück eingeladen hatte.

Ein weiteres Partyrestbier und ein Boxkampf mit sehr nervigem Vorprogramm konnten uns leider nicht mehr lange genug wach halten, um in seinen Geburtstag reinzufeiern – das holten  wir daher heute morgen nach, und dank eines langen und erholsamen Schlafs konnte ich sogar schon wieder Sekt trinken.

Den restlichen Sonntag konnte ich dann endlich dafür nutzen, wofür Sonntage da sind: faulenzen, rumgammeln, ausspannen.

Das war auch nötig, denn nächste Woche stehen bereits wieder diverse Aktivitäten an…

Kölner Wochenende

1. Dezember 2008

Sehr schön war es, mal wieder ein Wochenende in Köln zu verbringen. Ex-Kollegentreff im Pub mit nächtlichem Spaziergang zum wunderschönen Dom und lecker Kölsch im Früh, im Belgischen Viertel von Bar zu Bar ziehen sowie ein sehr leckerer und ziemlich günstiger Brunch lassen mich Köln mal wieder ziemlich vermissen…

Kölsch-Abend

7. November 2008

Natürlich bietet sich die Ständige Vertretung für einen Ex-Kölner-Stammtisch an. Und das Ambiente, die Stimmung, das Essen waren durchaus Kölsch. Selbst der Nachschub des gleichnamigen Getränkes klappte reibungslos über Kränze.
Dass man dort aber stolze 2 Euro pro Stange kassiert, ist – Importbier hin oder her – doch ziemlich happig und macht den Kölschen Abend in Hannover zu keinem billigen Vergnügen. Insbesondere wenn man als letzter geht und die vergessenen Kölsch der Kollegen mitbezahlen darf…

List-ig

3. Oktober 2008

Schön, wenn sich nach längerer Zeit mal wieder die Doppelkopfrunde trifft. Noch schöner, wenn man am Ende der große Sieger ist!

Schön auch, dass wir uns diesmal in der List statt in der Südstadt getroffen hatten, so konnte ich mit dem Fahrrad fahren – und mich so verfransen, dass ich das Viertel ausgiebig kennegelernt habe…

Das Kalabusch fand ich allerdings gemütlicher als das Tabac. Abgesehen davon, dass ich ungern von Musik beschallt werde, die man eh den ganzen Tag im Radio hört, war es auch sonst sehr laut, da hinter der Theke alles an Geräten angeworfen wurde, was irgendwie Lärm macht (Eiscruncher, Saftpresse, Espressomaschine…).

Nett war aber, dass wir zu Dritt, nachdem ein Mitspieler leider schon früh nach Hause musste (halb fünf aufstehen, der Arme…), weiter ins Falkner’s zogen, wo es fußballbedingt zwar noch lauter und viel voller war, ich aber mit meinen Mitspielerinnen mal über persönlichere Dinge als nur Doko quatschen konnte. Und Kölsch gibt’s dort auch (wenn auch nur Gilde)!

Auf dem Heimweg hab ich mich dann wieder verfahren – es gibt in der List einfach keine Straßen, die geradaus führen…

Simmer glücklich?

4. September 2008

Nachdem ich mal wieder freizeitmäßig zu nix komme, weil ich viel zu viel arbeite und nach Feierabend dann neben Einkaufen, Sport treiben, private Fernkontakte per Mail und Telefon pflegen und im Netz surfen auch noch Leergut von der Party wegbringen und meinem Kollegen helfen darf, seinen kaputten Fernseher zu entsorgen sowie am nächsten Tag das Riesen-Flachbild-Nachfolgemodell zu bewundern (GTA IV kommt wirklich gut auf 42 Zoll in HD-Ready!), dachte ich, ich gehe vielleicht mal wieder spontan ins Kino.

Leider ist die Kinosituation in Hannover nicht so dolle. Nicht nur, dass die Kinolandschaft stark ausgedünnt ist (das ist sie in Köln ja auch) – es ist auch etwas kompliziert herauszufinden, welche Filme eigentlich so laufen. In Köln konnte man bei der Choices nachschauen und hatte alle Filme samt Inhalt, Bewertungen sowie Spielort- und Zeit bequem auf einen Blick. Hier gibt es sowas nicht, man muss alle Kino-Homepages einzeln abklappern, und manche sind wirklich schlecht gemacht.

Wie gut, dass ich ohnehin kein so begeisterter Kinogänger mehr bin und momentan eh nix interessantes läuft…

Statt dessen gibt es hier einfach die synchronisierte Fassung eines Klassikers:

Kölsch und Südstadt

23. Juli 2008

In Hannover gibt es nicht nur – so wie in Köln – eine (rekonstruierte) Altstadt, sondern auch eine Südstadt. Die hat ziemliche Ähnlichkeit mit Sülz, und Kölsch gibt es dort auch – in einer Bar mit spanischem Namen. Der Service war dort zwar mehr als bescheiden (was angeblich eine große Ausnahme war), man sitzt dort aber sehr schön am Oesterley-Platz, und die Bar kennt irgendwie jeder.

Danach habe ich mich doch tatsächlich zu einer 30-Plus-Party mitschleppen lassen. Sowas ist ja eigentlich gar nicht mein Ding, aber ich bin offen für alles in dieser neuen Stadt. Zunächst erfüllten Publikum und Musik dann auch alle meine Befürchtungen. MIt zunehmender Uhrzeit wurde aber beides besser – leider musste ich die Lokalität schon um halb eins verlassen, denn der Donnerstag war ja ein Arbeitstag. An dem mir das Arbeiten dann auch schwer genug fiel..

Auch wenn ich nicht unbedingt wieder hingehen würde – eine Erfahrung war’s wert!

Kölsch und Altstadt

21. Juli 2008

Da ich während meines letzten Köln-Aufenthaltes überhaupt kein Kölsch zu mir genommen habe, war es an der Zeit, das mit den Kölner Kollegen in Hannover nachzuholen. Und was bietet sich da mehr an als die Ständige Vertretung?
Die Lage im futuristischen Gebäude der NordLB ließ bei mir zunächst Skepsis in Bezug auf die kölsche Gemütlichkeit aufkommen, innen ist es aber wirklich urig und nett. Angesichts der endlich wieder milderen Temperaturen haben wir trotzdem den „Biergarten“ genutzt, wo wohl die Devise galt: „Draußen nur Kännchen“, weshalb das Sion-Kölsch in 0,3-Liter-Gläsern zum stolzen Preis von 2,75 Euro serviert wurde, so dass das Heimatgefühl sich in Grenzen hielt.
Als es draußen doch zu kühl wurde wechselten wir in die Altstadt, wo um zehn in den meisten Kneipen schon die Stühle hochgestellt wurden – lediglich in der Bar Celona war noch was los. Ich bin zwar eigentlich überhaupt kein Fan von Systemgastronomie, aber für ein abschließendes Bananenweizen war die Lokalität ganz ok.
Aber wo das Nachtleben in Hannover tobt, das muss noch rausgefunden werden…