Ich find es super, dass das Kino am Raschplatz diesen Monat wieder eröffnet und das doch relativ dürftige Angebot an Arthouse-Filmen in dieser Stadt erweitert. Das angekündigte Programm hört sich auch schon sehr interessant an. Besonders ungewöhnlich finde ich die Planung ab 4. März: Quentin Tarantinos aktuelles Meisterwerk als OmU-Version im Kinderkino – das dürfte eine interessante Kombination sein…
…in August time walk upon England’s mountains green?
In York hat es uns so gut gefallen (und haben wir uns so gut verstanden), dass wir uns überlegt haben, im Sommer eine Woche in den Dales zu wandern. Da zwei Mitreisende ein Kneipe besitzen und in ihrer Urlaubsplanung eingeschränkt sind, gibt es nur eine Woche, in der wir gemeinsam fahren könnten: die dritte Augustwoche.
Leider ist die Deadline für mein wichtigstes diesjähriges Projekt Ende August. Sehr schwierig, ausgerechnet kurz vorher Urlaub zu bekommen. Das sieht mein Chef genauso.
Die Freunde haben trotzdem ein Haus gebucht und fahren notfalls ohne mich. Jeder, der auch nur einigermaßen anglophil ist, wird verstehen, dass ich angesichts der Bilder alles daransetzten werde, mitzukommen (Bild anklicken für mehr!):
Einzige Hoffnung: die IT ist hoffnungslos überlastet und priorisiert in einer Sitzung nächste Woche die Projekte neu. Kann sein, dass meines gestrichen wird. Dann ist der Urlaub kein Problem. Jetzt weiß ich nicht, ob ich wieder katholisch werden und beten oder doch eher meine Seele an den Teufel verkaufen soll…
(Anglophile werden natürlich die modifizierten Anfangszeilen erkannt und an die entsprechende Veranstaltung gedacht haben…)
“Das Provisorium (umgangssprachlich auch „Provi“; von lat. provisio, „Vorsorge“) bezeichnet eine für den vorübergehenden Zweck eingerichtete Sache, wobei die zeitliche Beschränkung des Gebrauches von vorne herein fest gelegt wird.” [Wikipedia]
Das Provisorium, das der Zahnarzt Montag abend eingesetzt hat, sollte eigentlich eine Woche halten, bis dann die richtige Teilkrone in den Backenzahn links unten eingesetzt wird. Blöd, dass sie direkt beim dienstäglichen Frühstück zerbrach. Das Dienstag morgen eingesetzte Provisorium überlebte dann das Mittag-, aber nicht das Abendessen. Heute morgen folgte darauf der nächste Zahnarztbesuch, bei dem das wiedereingesetzte Provisorium direkt wieder rauskam.
Da aller guten Dinge drei sein sollen hoffe ich, dass der anschließende vierte Versuch jetzt von (zumindest vorgesehener) Dauer sein wird. Drei Tage Zahnarzt in Folge reichen mir – und die jeweils erforderliche Entfernung von Zementresten am offenen Zahn mit einem Scaler ohne Betäubung ist auch kein toller Auftakt eines Tages…
Zum ersten mal Malle, zum ersten mal Pauschalurlaub, zum ersten mal Halbpension – Neckermann macht’s möglich.
Da meine Schwester mit ihren Söhnen (einer davon mein Patenkind) im Juli zwei Wochen auf der Insel verbringt und ihr Mann keine Lust auf Hitze hat (er ist mehr für Urlaub in Lappland), hab ich mich entschlossen, ihnen eine Woche Gesellschaft zu leisten. Das Hotel wird zwar im Internet nicht so dolle bewertet, aber sie war da letztes Jahr schon und fand’s gut und v.a. kinderfreundlich. Für eine Woche soll’s wohl erträglich sein.
Ich bin mal gespannt auf meinen ersten Neckermann-Mallorca-Pauschalurlaub mit Halbpension…
Weihnachten ist zwar vorbei, aber wer trotzdem wissen will, was das deutsche britische Königshaus an Heiligabend so macht, erfährt es in diesem Video, einem Ausschnitt aus QI, einer BBC-Promi-Quizshow, auf die ich in York zufällig beim Zappen stieß, die vom wunderbaren Stephen Fry moderiert wird und die wirklich komisch ist (a certain knowledge of Englisch provided…).
Obwohl es in York pünktlich zum neuen Jahr auch Neuschnee gab, muss ich mich jetzt doch erst einmal an die ungewohnten Schneemassen gewöhnen. Und an die Arbeit. Und daran, nicht mehr in einem wunderschönen Hotel zu übernachten, kein Traditional Yorkshire Breakfast mehr zu bekommen und nicht mehr in gemütlichen Pubs ein Mittags-, Nachmittags- oder Abendpint zu trinken.
Ganz schön viel Umgewöhnerei. Kann sein, dass das Blog mal wieder drunter leidet…
Eine mittelalterliche Stadt mit vollständig erhaltener Stadtmauer, gemütliche Kneipen, mittendurch ein kleiner Fluss – nein, ich verbringe Silvester nicht in Bad Münstereifel!
Nicht New, sondern old York ist das Ziel – inclusive Ale, Minster, Dales und allem was sonst noch dazugehört…
Merry Christmas and a Happy New Year to y’all!
I’ll be back on January 2nd.